Google trennt Verfügbarkeit lokaler Produktanzeigen nach Region
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Google hat seine Dokumentation im Google Merchant Center aktualisiert und führt nun genau auf, welche Länder kostenlose lokale Produktanzeigen unterstützen und welche lokale Inventaranzeigen, und die beiden Listen stimmen nicht überein. Lokale Inventaranzeigen, das kostenpflichtige Format, sind in mehr Regionen verfügbar als die kostenlosen lokalen Produktanzeigen, das kostenlose Format, das die vorrätigen Produkte einer Filiale bei Google anzeigt. Für Filialketten, die in mehreren Märkten tätig sind, entscheidet diese Lücke darüber, wo das Inventar der physischen Filialen in lokalen Ergebnissen auftauchen kann und wo nicht.
Was passiert ist
Bisher hat Google beide Formate in einem einzigen Hilfedokument zusammengefasst. Nun wurden zwei Abschnitte ergänzt, welche die unterstützten Regionen für jedes Format auflisten. Mit kostenlosen lokalen Produktanzeigen können Einzelhändler ihre Filialprodukte kostenlos bei Google anzeigen. Lokale Inventaranzeigen sind die kostenpflichtige Variante mit zusätzlichen Platzierungen und Funktionen wie Abholung am selben oder am nächsten Tag, und sie laufen in einer größeren Zahl von Ländern.
Die Unterscheidung ist relevant, weil die beiden nicht mehr deckungsgleich sind. Die kostenlosen lokalen Produktanzeigen decken rund 50 Märkte ab, lokale Inventaranzeigen erreichen etwa 80. Die meisten großen europäischen Märkte, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweden, Dänemark, Polen, die Niederlande, Italien und Irland, unterstützen beide, sodass EU-Einzelhändler gut abgedeckt sind. Die breitere Aufteilung bedeutet aber, dass eine Marke, die in neuere Märkte expandiert, nicht davon ausgehen kann, dass die kostenlose Option überall dort existiert, wo es die kostenpflichtige gibt.
Warum das wichtig ist
Die Sichtbarkeit der Filialprodukte ist einer der wenigen Wege, auf denen ein stationärer Einzelhändler bei Google direkt mit dem reinen E-Commerce konkurrieren kann. Sucht eine Kundin oder ein Kunde in der Nähe nach einem Produkt, können kostenlose lokale Produktanzeigen das tatsächliche Regalinventar einer Marke ohne Mediakosten in den Blick rücken. Genau zu wissen, wo diese kostenlose Fläche verfügbar ist und wo nur das kostenpflichtige Format läuft, verändert, wie ein Einzelhandelsteam Markteinführungen, Budgets und die Feed-Abdeckung Markt für Markt plant.
Was das für Einzelhändler bedeutet
Für eine nationale oder paneuropäische Filialkette ist dies eine Planungsgröße und kein einzelner Schalter, den man umlegt. Die Arbeit besteht darin, dafür zu sorgen, dass Filialdaten und Produktinventar überall dort korrekt und synchron sind, wo ein Markt diese Flächen unterstützt, und dann zu entscheiden, wo sich kostenpflichtige lokale Inventaranzeigen zusätzlich zu den kostenlosen Anzeigen lohnen.
Das hängt von einer sauberen Grundlage über den gesamten Bestand hinweg ab. Halten Sie die Kerndaten jeder Filiale korrekt und einheitlich, damit Produkte den richtigen Standorten zugeordnet werden, über zentral verwaltete lokale Unternehmenseinträge. Ergänzen Sie bezahlte Platzierungen dort, wo sie sich auszahlen, mit lokalen Werbekampagnen, und behandeln Sie die Filialsichtbarkeit als Teil einer durchdachten Marketinglösung für den Einzelhandel statt als Hetzjagd Markt für Markt. Profitieren werden jene Marken, deren Filial- und Inventardaten bereits korrekt sind, wenn ein Markt diese Formate aktiviert.
Das Fazit
Dass Google die regionale Aufteilung ausdrücklich macht, ist eine kleine Änderung in der Dokumentation mit einem praktischen Nutzen: Einzelhandelsteams sehen nun genau, wo kostenlose Filialsichtbarkeit zur Verfügung steht. Es kapitalisieren jene Ketten, deren Standort- und Produktdaten sauber genug sind, um beide Formate in dem Moment einzubinden, in dem ein Markt sie unterstützt.
Quelle: Google Merchant Center Help
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