Search Console misst jetzt Social- und Video-Inhalte
- Local SEO
Google hat der Search Console einen neuen Property-Typ hinzugefügt, der zeigt, wie Inhalte auf Instagram, TikTok, X und YouTube in Google Search und Discover abschneiden. Die am 7. Juli 2026 angekündigten Plattform-Properties geben Marken einen gebündelten Überblick über die Suchbegriffe und den Traffic, die Nutzer zu ihren Social- und Video-Beiträgen führen, also über einen Kanal, zu dem die Search Console Marken bislang keinen eigenen Bericht bot.
Was geschehen ist
Laut Google Search Central zeigen Plattform-Properties, über welche Suchanfragen Nutzer in Search zu Ihren Inhalten auf Instagram, TikTok, X und YouTube gelangen, und zugleich, wie Ihr Publikum mit diesen Beiträgen interagiert. Der Leistungsbericht weist die Gesamtzahl der Klicks, Impressionen und verwandte Kennzahlen aus, filterbar nach Beitrag und nach Suchanfrage, sodass Sie erkennen, welche Inhalte und Suchbegriffe den meisten Traffic bringen. Der Statistikbericht liefert einen übergeordneten Blick auf aktuelle Traffic-Trends, die erfolgreichsten Beiträge und darauf, wie Nutzer Ihr Konto über Google entdecken. Google zufolge wird der Property-Typ über die kommenden Wochen schrittweise ausgerollt, sodass verschiedene Konten zu unterschiedlichen Zeitpunkten Zugriff erhalten.
Warum das wichtig ist
Marken wissen seit Langem, dass ihre Social- und Video-Inhalte in Google-Ergebnissen auftauchen, doch sie hatten keine Möglichkeit, dies in Googles eigenen Werkzeugen zu messen. Damit blieb ein realer Teil der markenbezogenen Auffindbarkeit für die verantwortlichen Teams unsichtbar. Ein eigener Bericht zu Klicks, Impressionen und Suchanfragen macht aus diesem Rätselraten belastbare Daten, und zwar für die Plattformen, auf denen heute ein Großteil der Markeninhalte liegt, nicht nur für die eigene Website.
Was das für Marken mit mehreren Standorten bedeutet
Für ein zentrales Marketingteam liegt der Wert in einem kanalübergreifenden Bild der markenbezogenen Suche. Wenn ein Kunde nach Ihrer Marke sucht und ein TikTok-Clip oder ein Instagram-Beitrag ihm die Antwort in Google liefert, erscheint diese Auffindbarkeit jetzt neben Ihrer Website und Ihren Standorteinträgen, statt in rein plattforminternen Analysen zu verschwinden. Lesen Sie diese Daten zusammen mit Ihren Daten auf Standortebene, damit der gesamte markenbezogene Fußabdruck an einem Ort liegt: Verbinden Sie Plattform-Properties mit den Leistungsdaten aus Ihren Einträgen und behandeln Sie organische Social-Media-Inhalte als Teil desselben Bestands, den Sie bereits über lokales Social-Media-Management steuern, nicht als getrenntes Silo. Für Marken, die Enterprise-SEO über viele Märkte hinweg betreiben, zeigt die Aufschlüsselung nach Suchanfrage, welche Social-Media-Inhalte in jedem Markt Aufmerksamkeit in der markenbezogenen Suche gewinnen, sodass der Aufwand den Belegen folgt.
“Plattform-Properties, ein neuer Property-Typ in der Search Console, der Website-Betreibern und Creators hilft zu verstehen, wie ihre Social- und Video-Beiträge in Google Search und Discover abschneiden.”
Google Search Central
Fazit
Die Search Console misst nun die Social- und Video-Inhalte, die die markenbezogene Auffindbarkeit schon immer geprägt haben, aber nie in den Berichten auftauchten. Sobald der Rollout Ihre Properties erreicht, beziehen Sie ihn in Ihre Messung der Markensichtbarkeit ein, damit Social-Media-, Website- und Standortdaten sich endlich als eine zusammenhängende Geschichte lesen.
Quelle: Google Search Central
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